29.11.2025

Altersarmut und Gesellschaftliche Spaltung muss nicht sein


Wissen und die Erfahrung der in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehenden Babyboomer-Generation für unsere Stadtgesellschaft nutzbar zu machen. Um den drohenden Verlust wertvoller Kompetenzen in Unternehmen und Gesellschaft abzufedern, sollen intergenerationale Austauschformate etabliert werden.

Hierbei kann das Förderprogramm „Bildung und Engagement ein Leben lang (BELL)“ genutzt werden, bei dem die Kommune lediglich 10 % der Kosten übernimmt. Unterfranken soll als Modellregion dienen. Besonders geeignet sind Modelle wie Reverse-Mentoring, in denen ältere Menschen ihr Erfahrungswissen einbringen und gleichzeitig von der digitalen und kulturellen Kompetenz jüngerer Generationen profitieren.

So können bezahlte und geförderte Engagementmöglichkeiten entstehen, die nicht nur die Weitergabe von Wissen sichern, sondern zugleich dazu beitragen, Altersarmut zu lindern und die gesellschaftliche Spaltung zu verringern. Würzburg kann hier eine Vorbildrolle übernehmen und zeigen, wie Generationensolidarität praktisch gelebt wird.

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